Christoph Seidl

Biografie

Der österreichische Bass Christoph Seidl wurde 1987 in Zwettl geboren.

Nach erstem Gesangsunterricht in seiner Heimatstadt Weitra studierte er an der Universität für Musik in Wien bei Ralf Döring, KS Robert Holl und Florian Boesch.

Er belegte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson und Helmut Deutsch und war Stipendiat des Richard Wagner Verbandes.

In der Kirchenmusik war er unter anderem als Solist in Messen von Mozart, Haydn, Beethoven, Hummel und Schubert sowie in Oratorien, wie Haydns Schöpfung, sein Stabat Mater oder in Schütz Matthäus – Passion, zu hören. Im Juni 2016 wird er zum ersten Mal das Bass Solo in Verdis Missa da Requiem übernehmen.

Er hegt auch große Leidenschaft für das Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende.

2011 sang er Antonio in Le Nozze di Figaro im Schlosstheater Schönbrunn, sowie im Rahmen der Sommer Oper Bamberg am E.T.A. Hoffmann Theater. Im selben Jahr wirkte er als Masetto und als Commendatore beim Sommertraumfestival am Semmering mit.

Während seines Studiums war er als Colline und Sarastro zu hören und gab sein Debüt als Dr. Bartolo in Mozarts Figaro, im Schlosstheater Schönbrunn unter Guido Mancusi bzw. unter Peter Marschik.

2013 debütierte Christoph Seidl in einer Neuproduktion von Schostakovitschs Lady Macbeth von Mzensk unter Theodor Currentzis in der Regie von Andreas Homoki am Opernhaus Zürich. In der darauffolgenden Spielzeit 2013/14 gehörte er dem dortigen Opernstudio an und sang unter anderem Hans Schwarz in Die Meistersinger von Nürnberg,das Portrait in Martinus Zweimal Alexander, Araldo in Otello, und 2. Gefangener in Fideliounter Dirigenten wie Nello Santi, Fabio Luisi oder Sebastian Weigle.

Im Sommer 2013 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Osmin in der Entführung aus dem Serail in einer Fassung für Kinder. Weiters wirkte er unter Antonio Pappano und Peter Stein als Deputato in Don Carlo im Großen Festspielhaus mit, und übernahm das Janitscharensolo in Die Entführung aus dem Serail unter Hans Graf und Adrian Marthaler, das Live aus dem Hangar – 7 übertragen wurde.

2014 war er wieder am Schlosstheater Schönbrunn zu zu Gast, als er die Rolle des Commedatore in Mozarts Don Giovanni übernahm, und im selben Jahr sang Seidl seinen ersten Basilio (Barbiere) bei Oper rund um Aschbach.

 

Dort war er u.a. als Gremin in Eugen Onegin, in Paisellos Barbiere di Siviglia unter Rene Jacobs und in Monteverdis Poppea, in einer Inszenierung von Claus Guth unter dem Baton von Jean Christophe Spinosi zu hören, Ebenso arbeitete er mit Thomas Hengelbrock und Robert Carson an Händels Agrippina und beschloss seine Spielzeit am Theater an der Wien als Haushofmeister in Richard Strauss Oper Capriccio unter Bertrand de Billy und Tatjana Gürbaca.

Ab der Spielzeit 2016/17 wird er dem Ensemble des Staatstheater am Gärtnerplatz in München angehören.

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